Auszeichnungen Nominiert f�r den Grimme Online Award in der Kategorie Information Auszeichnung in der Kategorie Webmagazine des Jahres Gewinner des Deutschen Solarpreises 2009 Umwelt-Medienpreis 2008
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100 % Erneuerbare Energien für das 1,5°C-Ziel

von Jugendbündnis Zukunftsenergie am 20. November 2016 um 19:41 in Gipfelzukunft

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Das ist die Mission, für deren schnelle Umsetzung alle KlimaschützerInnen kämpfen. Mit dem Paris-Abkommen haben alle Staaten das Ziel besiegelt, die Erderwärmung möglichst auf 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken. Doch dieses Ziel ist nur mit einer schnellen und vollständigen Dekarbonisierung des Energiesektors zu erreichen. Das bedeutet: 100 % Erneuerbare Energien (EE), überall auf der Welt, möglichst bald! [mehr…]

Barbara Hendricks trifft in Marrakesch Jugendvertreter

von Jugendbündnis Zukunftsenergie am 16. November 2016 um 19:17 in Gipfelzukunft

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Gestern haben sich Nicole Wilke, Leiterin des Referats Internationaler Klimaschutz im BMUB, und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks abseits der Verhandlungen eine Stunde Zeit genommen, um die Fragen von jungen Aktivisten zu beantworten, die aus Deutschland zur COP 22 nach Marrakesch gereist sind. Wir waren auch dabei und haben uns sehr über diese Gelegenheit gefreut, unsere Anliegen zu besprechen und auch zu aktuellen Themen kritisch nachzuhaken. [mehr…]

Der Auftrag: Die Emissionslücke schließen

von Jugendbündnis Zukunftsenergie am 14. November 2016 um 11:16 in Gipfelzukunft

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Marrakesch: Derzeit reichen die Klimaschutzziele der meisten Länder (Nationally Determined Contributions – NDCs) nicht aus, um die im Pariser Abkommen vereinbarten Ziele zu erreichen. Diesen Umstand nennt man „Emission Gap“, also die Lücke zwischen den Emissionen, die vermieden werden müssen und denen, die laut der NDCs eingespart werden können. Die Emissionslücke, wie sie UNEP (United Nations Environmental Programme) beschreibt, beträgt mindestens fünf Gigatonnen CO2, die zusätzlich eingespart werden müssten, um das 2°C-Ziel zu erreichen. [mehr…]

Das Solarwunder von Tadmamt

von Redaktionsteam am 04. November 2016 um 08:44 in Von Paris nach Marrakesch

In der Hütte von Brahim id Abdeslam brennt eine Energiesparlampe. Es ist die einzige Beleuchtung, die er in seinem bescheidenen Haus hat – aber auf die ist er mächtig stolz. Brahim wohnt in dem kleinen Dorf Tadmamt in den marokkanischen Bergen 60 Kilometer südlich von Marrakesch. Er besitzt ein paar Hühner, einige Kartoffelfelder und Oliven- und Mandelbäume. Damit kommt er gerade so über die Runden. [mehr…]

Der Erzfeind des Königs

von Redaktionsteam am 02. November 2016 um 21:31 in Von Paris nach Marrakesch

Manchmal hat es doch auch Vorteile, in einer good old Monarchie zu wohnen. Wenn der König ein Machtwort spricht, dann gilt das auch. Bis vergangenen Juli war Marokko gleich nach den USA der größte Plastiktütenverbraucher der Welt. Am 1. Juli hatte König Mohammed VI. die Faxen dicke und verbot kurzerhand den knisternden Fluch, der mittlerweile in allen Abflüssen, im Meer und in den hintersten Ecken des Landes sein Unwesen treibt. [mehr…]

Der letzte Schnee

von Redaktionsteam am 01. November 2016 um 16:57 in Von Paris nach Marrakesch

Vom Palacio de Congresos de Granada fahren halbstündlich Busse in die Pampa. Touristen verirren sich kaum hierher. Die berühmte Stadtburg Alhambra liegt am anderen Ende der Stadt. Auf seinem Weg in den Süden sammelt die Linie 360 Schulkinder und alte Leute ein, die ihr Tagesgeschäft in der Stadt erledigt haben. Gut eine halbe Stunde später beginnt der Busmotor ordentlich zu schnaufen – es geht bergauf. Die dichte Vorstadtbebauung wird von Feldern, Olivenplantagen und vereinzelten kleinen Dörfern abgelöst. Auf der linken Seite rücken schroffe, nackte Berge ins Bild. Die Stimmung im Bus ist ausgelassen, lauthals wird über mehrere Sitzränge hinweg mitgeteilt, was heute wieder Ungeheures passiert ist und wer wen übers Ohr gehauen hat. [mehr…]

Sierra Nevada ohne Nevada

von Redaktionsteam am 29. Oktober 2016 um 12:52 in Von Paris nach Marrakesch

30 Grad am Fuße der Sierra Nevada – Ende Oktober. Das ist selbst für Südspanien außergewöhnlich. Was für die Touristen rund um die malerische Stadt Granada ein Segen ist, treibt den Bauern in der Umgebung den Angstschweiß auf die Stirn: Noch so ein warmer Winter? Wieder eine Sierra Nevada ohne nevada, das spanische Wort für Schneefall? [mehr…]

Als das Meer krank wurde

von Redaktionsteam am 26. Oktober 2016 um 18:23 in Von Paris nach Marrakesch

An einem Sonntag im Oktober – in Barceloneta: Die Sonne knallt vom blauen Himmel auf den Strand herunter, wo fliegende Cocktailverkäufer sich an schwitzenden Körpern vorbeikämpfen. Un Mojito? Der schmale Sandstreifen in Barcelonas Hafen ist bis zum letzten Meter belegt. Nicht nur ganz Barcelona ist an diesem heißen Oktoberwochenende hierher gepilgert, sondern auch Easyjetter aus halb Nordeuropa. [mehr…]

Die Rettung des Bordeaux-Weins

von Redaktionsteam am 22. Oktober 2016 um 13:09 in Von Paris nach Marrakesch

Noch ist nichts verloren. Aber es empfiehlt sich vielleicht, jetzt noch einmal einen kräftigen Schluck der Bordeaux-Weinjahrgänge 2013, 2014 oder auch 2015 zu nehmen. Es könnten die letzten „typischen“ Bordeaux-Weine sein. [mehr…]

Die Tatortreiniger

von Redaktionsteam am 20. Oktober 2016 um 15:33 in Von Paris nach Marrakesch

Im Jahr 1978 sank vor der bretonischen Küste der Tanker „Amoco Cadiz“. 230.000 Tonnen Öl ergossen sich ins Meer und verpesteten 400 Kilometer Küste. Bis heute gilt die Ölpest als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen in Europa. Der Alptraum hatte Folgen: 1979 gründete sich unweit des Unglücksorts das weltweit erste Überwachungszentrum für Meeresverschmutzung, das Cedre – ausgeschrieben Centre de documentation, de recherche et d’expérimentations sur les pollutions accidentelles des eaux. [mehr…]